Wettbewerbe im Vorderladerschießen werden nach den Regeln des MLAIC (Muzzle Loaders Associations International Committee) durchgeführt.

Der Schütze hat bei den Kugelbewerben innerhalb von 30 Minuten 13 Wertungsschüsse abzugeben, wobei von diesen 13 Schüssen die 10 besten gewertet werden. Die 3 Schlechtesten Schüsse werden nicht gezählt und gelten als Streicher, es gibt aber vorher auch keine Probeschüsse.

Damit aus der gereinigten, eingeölten Waffe, eventuelle Fett- oder Ölrückstände aus Lauf, Piston und Zündkanal entfernt werden kann, ist zuerst ein sogenannter „Ölschuss“ erlaubt. Dieser Öl- oder Fettschuss muss der Standaufsicht angesagt werden und darf nur in einer dafür vorgesehenen Zone in den Kugelfang oder Schutzwall abgegeben werden, ansonsten würde er als Wertungsschuss gelten. Jeder abgegebene Schuss wird gewertet und werden mehr als 13 Schüsse – außer dem angesagten Ölschuss – abgegeben, wird für jeden überzähligen Schuss die jeweils höchst erzielte Ringwertung abgezogen.

Um eine einwandfreie Wertung zu erreichen, werden International, und auch bei den größeren nationalen Wettbewerben, zwei nebeneinander befestigte Scheiben beschossen, eine mit 6 und die andere mit 7 Schuss. Werden auf eine Scheibe mehr als 7 Schuss abgegeben, wird die jeweils höchst erzielte Ringwertung auf dieser Scheibe gestrichen.

Da es ja bei Vorderladern unterschiedliche Kalibergrößen gibt, wird nicht wie bei anderen Sparten üblich, ein angerissener Ring aufgewertet, sondern das Zentrum des Kalibers (50%) muss den Ring erreichen um als höhere Wertung zu gelten. Bei Ringgleichheit entscheidet das bessere Schussbild, d.h. Anzahl der 10er, 9er, 8er usw. und bei einem eventuellen Gleichstand (unter den ersten sechs Rängen) wird der entfernteste Schuss vom Zentrum gemessen und die nähere Distanz zum Zentrum gewinnt.

Die Kurzwaffenbewerbe beim Vorderladerschießen (Pistolen u. Revolver) werden einhändig stehend frei, auf 25m bzw. 50m geschossen. Gewehrbewerbe gibt es stehend und kniend auf 50m, liegend auf 100m und mit Schrotflinten auf Wurfscheiben. Es gibt dann noch sogenannte „Long Range“ Bewerbe von 300 bis 1.000 Yards (274 bis 914m), wofür es in Österreich allerdings keine Schießstände dazu gibt und dadurch auch keine österr. Schützen diese Bewerbe schießen.

Während Vorderladergewehre in Europa fast durchgehend verwendet wurden, vor allem Doppelflinten, gab es so gut wie keine Vereine für die Liebhaber alter historischer Waffen. Wobei das sportliche Schießen mit Vorderlader-Waffen in Europa seit der Entwicklung und handwerklichen (später auch der industriellen) Erzeugung dieser Waffen belegbar ist. Den Nachweis über sportliche Schießveranstaltungen in den vergangenen Jahrhunderten, bis in die Neuzeit, findet man im Schützenscheibenmuseum in Scheibbs (NÖ), wo alles vorbildhaft dokumentiert ist. Natürlich stößt man auch bei manchen traditionellen Schützenvereinen auf altehrwürdige, schön gemalte und mit Sprüchen versehene Schützenscheiben, die uns das sportliche Schießen mit den Vorderlader-Waffen in dieser vergangenen Zeit näherbringen.

In der „Neuzeit“ veranstalteten in den USA, Red Farris und Oskar Seth, bereits einen ersten Wettkampf mit Vorderladerwaffen am 22. Februar 1931 in Portsmouth (Ohio). 1935 gründeten sie die NMLRA (National Muzzle Loading Rifle Association), die ihre jährlichen Meisterschaften in Friendship (Indiana) mit großem Zuspruch bei den Schützen abhält. lhre Zielrichtung geht mehr auf zivile Waffen und auf die Pflege der Tradition. Die Europäer hingegen beschäftigen sich mehr mit militärischen Musketen und Gewehren.

ln Europa wurde am 25. Oktober 1952 die MLAGB (Muzzle Loading Association of Great Britain) gegründet, die ihr erstes Schießen am 1. August 1953 in Bisley abhielt und dort auch am 9. Mai 1954 ihre erste Britische Meisterschaft austrägt.

ln Frankreich fanden sich einige Sammler unter der Leitung von M. Demaison zusammen, um mit alten Waffen auf dem Tir National de Versailles zu schießen. 1960 gründeten sie eine Vorderlader-Abteilung im TNV und gründeten 1962 „Les Arquebusiers de France“. Am 1. und 2. Juni 1963 fand in Bisley ein erster französisch-britischer Wettkampf statt, der von Mr. Burton, Präsident des MLAGB, und M. Demaison geleitet wurde. Dieser „Entente Cordial“-Wettbewerb wurde zu einem jährlichen Ereignis und wurde, ebenso wie die französischen und britischen Meisterschaften, zu einem Anziehungspunkt für viele in- und ausländische Zuschauer. Weiter wurden auch Fernwettkämpfe mit Südafrika und den USA durchgeführt.

1967 wurden durch Pietro Vergnano die „Archibugieri di Piemonte“ (Turin) gegründet, die am 7. und 8. Oktober in Lyon einen ersten Wettkampf gegen die Arquebusiers de France schossen.

1969 wurde unter der Leitung von Richard Horlacher, ein Vorderladerschießen im deutschen Schwäbisch Hall organisiert, welches ein großer Erfolg wurde und seitdem jährlich im Herbst abgehalten wird.

ln fast jedem Land wurde aber nach unterschiedlichen Regeln geschossen und deshalb luden 1971 die Arquebusiers de France alle interessierten Nationen zu einem internationalen Wettkampf nach Vaudoy-en-Brie ein. Dieser Wettkampf wurde nach kurz abgesprochenen Regeln unter einem provisorischen internationalen Komitee abgehalten. Ziel war es, allgemeine Regeln, die von allen Nationen akzeptiert wurden, zu erarbeiten, damit diese Regeln auch bei nationalen Wettkämpfen angewendet werden, mit standardisierten Waffen und Ausrüstungen. Ebenso sollte ein internationales Komitee gegründet werden, welches Meisterschaften ausrichten und für einheitliche Regeln zuständig sein sollte.

Dieses fand begeisterten Zuspruch, und britische, deutsche, italienische, französische und spanische Schützen nahmen an dem Wettkampf teil und sogar zwei Schützen vom NMLRA, USA:  Jim Briggs und Thomas Evans.

Das Komitee bestand aus den Herren Landry, Paul Marchand und G. Cunnington aus Frankreich, Bill Curtis aus England, Richard Horlacher aus Deutschland, Vergnano und Stenantino aus Italien, Jorge Sichling aus Spanien und Jim Briggs aus den USA. Sie beschlossen damals:

1. Ein Komitee der Vorderlader-Schützenverbände zu gründen, das alljährlich anlässlich der Meisterschaften zusammentritt.

2. Allgemein gültige Regeln für das Schießen aufzustellen.

3. Als Ziele des MLAIC festzuschreiben:

a) Das öffentliche Interesse an alten Waffen dadurch zu fördern, dass diese in weitestgehend originaler Art und Weise geschossen werden.

b) Alle Änderungen an alten Waffen zu verhindern, die geeignet sind, den Wert der alten Waffen zu ruinieren; sachgerechte Reinigung und Reparatur zu fördern, um alte Waffen vor Zerstörung und irreparablen Veränderungen zu schützen.

c)  Förderung der Forschung über alte Waffen und Schießmethoden.

d)  Wettkämpfe zu organisieren, Schießregeln aufzustellen, Ergebnisse zu veröffentlichen, Pokale und Meisterschaftstitel zu vergeben, alle Fragen bezüglich der Regeln zu klären usw...

Durch die Initiative von Jorge Sichling fand die erste MLAIC-Meisterschaft am 23. und 24.  September 1972 in Madrid statt. Sie wurde organisiert durch die Federacion de Tiro Olympico Español unter der Präsidentschaft von José Angel Escorial y San Feliz mit Teilnehmern aus England, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien. Es war ein großer Erfolg für die 32 Spitzenschützen und es war der Start für das Vorderladerschießen in Spanien.

Im nächsten Jahr wurde die zweite Meisterschaft durch das MLAGB unter seinem Präsidenten E. Burton in Bisley in der Zeit vom 29. bis 30. September 1973 organisiert. Es traten 83 Schützen an und Dänemark kam hinzu. Die Tontauben-Wettbewerbe wurden getestet und schließlich angenommen.

Die dritte Meisterschaft wurde 1974 am 5. und 6. Oktober in Schwäbisch Hall abgehalten. Sie wurde vom Deutschen Schützenbund unter Präsident Alfred Michaelis und unter der Leitung von Hans Kowar ausgerichtet. 100 Schützen waren angetreten und die Schweiz und Holland kamen hinzu. Die Meisterschaft fand große Beachtung und lockte viele Zuschauer an.

Die vierte Meisterschaft wurde durch die FIATA, Federazione ltaliana Tiro ad Avancarica,  durchgeführt. Sie fand am 25. und 26. September 1975 in Codogno statt unter Teilnahme von Mannschaften aus Südafrika und Österreich. 

Die fünfte Meisterschaft fand am 25. und 26.  September 1976 auf dem TNV-Stand in Versailles statt. Sie wurde organisiert vom Tir National de Versailles unter Präsident Pierre Johnson. Zum ersten Mal nahmen Schützen aus den USA und Japan teil. 176 Schützen aus 12 Nationen brachen 11 Rekorde und der Oberösterreicher Franz Orbes, konnte mit der Perkussionspistole erstmals eine Medaille (Silber) für Österreich erringen.

Die sechste Meisterschaft wurde 1977 durch die Arquebusiers de Suisse unter ihrem Präsidenten Herbert Kuhn in der Schweiz, dem Land von Wilhelm Tell, ausgerichtet, auf dem Stand von Albisgütli (Zürich). 232 Schützen aus 13 Nationen brachen 12 Rekorde.

Die siebente Meisterschaft wurde wiederum in Madrid abgehalten, wo auch die erste Meisterschaft stattgefunden hatte. Dank der Initiative der Federación del Tiro Olympico Español unter ihrem Präsidenten Fernando Ximénez Sotares konnten am 16. und 17. September 1978 207 Schützen aus 12 Nationen an den Wettkämpfen teilnehmen. Bei dieser großartigen Meisterschaft wurden zehn Rekorde gebrochen, was für die hohe Qualität der Schützen spricht, da die Rekorde bereits sehr hoch waren.

Die achte Weltmeisterschaft wurde in der Zeit vom 19. bis 21. September 1980 auf dem Schießstand der US-Marine in Quantico, USA, abgehalten. Diesmal mussten die Europäer in die USA fliegen und sie erhielten so einen Eindruck von dem, was unsere Freunde aus Amerika, Südafrika, Neuseeland und Australien jedes Mal zu verkraften hatten. Präsident Val Forgett, Donald Malson und Major Land (USMC) hatten es mit einer steigenden Zahl von Schützen aus 16 Nationen zu tun. Aber das Schießen lief problemlos ab, da der Stand sehr groß war und viele Helfer zur Verfügung standen. Es gab sehr schöne Urkunden und Medaillen und, etwas Neues, eine Demonstration von Vorderlader-Kanonen wurde von allen Schützen mit großem Interesse verfolgt. Bei dieser Meisterschaft wurden acht Rekorde gebrochen und zum ersten Mal nahmen Kanada, Australien und Neuseeland teil.

Die neunte Meisterschaft wurde, wie 1973, im Mekka des Sportschießens, in Bisley, abgehalten. Das MLAGB richtete diese Meisterschaft in der Zeit vom 19. bis 21. September 1981 unter „original“ Bisley-Wetter aus. Das war für viele eine gute Gelegenheit für historische Studien. Man konnte sehr gut sehen, welche Probleme die Soldaten in alter Zeit hatten, wenn sie im Regen schießen mussten. Aber man konnte auch sehen, dass ein Steinschloss, welches richtig eingesetzt und gehandhabt wird, durchaus sicher funktioniert. Die gestiegene Anzahl von Scheibenschützen brachte dem Organisationskomitee eine Menge Arbeit, die nur durch den Einsatz von Computern und Funkgeräten bewältigt werden konnte.

Bei der Sitzung des Komitees wurde das Zulassen von Replikas ab der nächsten Meisterschaft beschlossen und damit der rasanten Ausbreitung des Vorderladerschießens in aller Welt Rechnung getragen.

Die zehnte Meisterschaft wurde von der Federation Francaise de Tir unter ihrem Präsidenten Philippe Farkouh ausgerichtet. Sie wurde in der Zeit vom 14. bis 18. September 1983 in Versailles, TNV abgehalten. Bei der Eröffnungsfeier konnten die Schützen und die Zuschauer einer Demonstration der königlichen Garde in ihren Uniformen aus dem 18. Jahrhundert zu den Klängen von Jagdhörnern zuschauen. Die große Steigerung der zahlreich angetretenen war nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass zum ersten Mal auch mit Replikas geschossen wurde.

Bei der Komitee-Sitzung wurde auch beschlossen, dass künftig Weltmeisterschaften nur mehr alle zwei Jahre stattfinden und in den Zwischenjahren Europameisterschaften bzw. Pazifische Meisterschaften abgehalten werden, wobei letztere von Australien, sowie Ländern aus Asien, Nord- und Südamerika, Afrika (Südafrika) beschickt werden.

Die erste Europameisterschaft wurde 1984 in Leusden, Niederlande, ausgetragen und die erste Pazifikmeisterschaft in Camp Perry, Ohio, USA.

Die elfte Weltmeisterschaft wurde wiederum von der Federacion de Tiro Olympico Español unter ihrem Präsidenten Manuel Rivas Cervino ausgerichtet. ln einem großartigen Rahmen fand dieses Ereignis auf dem Schießstand Canto Blanko in der Zeit vom 11. bis 15. September 1985 in Madrid statt. Die zwölfte Meisterschaft fand wiederum in der „Neuen Welt“, diesmal in Kitchener, Kanada, statt. Unter ihrem Präsidenten Ed Martin zeigten die kanadischen Vorderladerschu?tzen, wie es auch unter einfachen Bedingungen möglich ist, eine großartige Weltmeisterschaft zu gestalten. Schützen aus 15 Nationen, darunter erstmalig Venezuela, kämpften in der Zeit vom 2. bis 6. September 1987 um die Medaillen, wobei mehrere Rekorde gebrochen wurden.

Im Folgenden eine Auflistung in Kurzfassung der MLAIC Welt- und Zonenmeisterschaften in den weiteren Jahren.

 ›  1986    2. EM in Versailles, Frankreich
 ›  1986    2. PC in Colesville, New Jersey, USA
 ›  1987  12. WM in Kitchener, Kanada
 ›  1988    3. EM in Mataro, Spanien    (1 Medaille durch Josef Meixner, B)
 ›  1988    3. PC in Camp Perry, Ohio, USA
 ›  1989  13. WM in Pforzheim, Deutschland
 ›  1990  14. WM in Leusden, Niederlande    (1 Medaille durch Leo Plattner, OÖ)
 ›  1991    4. EM in Brescia, Italien    (4 Medaillen für Österreich)
 ›  1991    4. PC in Camp Perry, Ohio, USA
 ›  1992  15. WM in Camp Perry, Ohio, USA    (4 Medaillen für Österreich)
 ›  1993    5. EM in Bad Zell, Österreich    (4 Medaillen für Österreich)
 ›  1993    5. PC in Hilo, Hawaii, USA
 ›  1994  16. WM in Chur, Schweiz    (4 Medaillen für Österreich)
 ›  1995    6. EM in Vitoria Gasteiz, Spanien    (3 Medaillen für Österreich)
 ›  1995    6. PC in Johannesburg, Süd Afrika
 ›  1996  17. WM in Wedgnock, Groß Britanien    (6 Medaillen für Österreich)
 ›  1997    7. EM in Leusden, Niederlande    (9 Medaillen für Österreich)
 ›  1997    7. PC in Portland, Oregon, USA
 ›  1998  18. WM in Wedgnock, Groß Britanien    (8 Medaillen für Österreich)
 ›  1999    8. EM in Pforzheim, Deutschland    (9 Medaillen für Österreich)
 ›  1999    8. PC in Hilo, Hawaii, USA
 ›  1999    1. Long Range in Bisley, Groß Britanien
 ›  2000  19. WM in Adelaide, Australien    (2 Medaillen für Österreich)
 ›  2000    2. Long Range in Bisley, Groß Britanien
 ›  2001    9. EM in Bad Zell, Österreich    (5 Medaillen für Österreich)
 ›  2001    9. PC in Camp Perry, Ohio, USA
 ›  2001    3. Long Range in Cape Town, Süd Afrika
 ›  2002  20. WM in Lucca, Italien    (7 Medaillen für Österreich)
 ›  2003  10. EM in Halikko, Finnland    (6 Medaillen für Österreich)
 ›  2003  10. PC in Bristol, Indiana, USA
 ›  2003    4. Long Range in Camp Butner, USA
 ›  2004  21. WM Batesville, Indiana, USA    (6 Medaillen für Österreich)
 ›  2005  11. EM in Pforzheim, Deutschland    (2 Medaillen für Österreich)
 ›  2005  11. PC in Barrie, Ontario, Kanada
 ›  2005    5. Long Range in Bisley, Groß Britanien
 ›  2006  22. WM in Bordeaux, Frankreich    (11 Medaillen für Österreich)
 ›  2007  12. EM in Parma, Italien    (12 Medaillen für Österreich)
 ›  2007  12. PC in Batesville, Indiana, USA
 ›  2007    6. Long Range in Cape Town, Süd Afrika
 ›  2008  23. WM in Adelaide, Australien    (11 Medaillen für Österreich)
 ›  2009  13. EM in Valencia, Spanien    (15 Medaillen für Österreich)
 ›  2009  13. PC in Ontario, Kanada
 ›  2009    7. Long Range in Camp Butner, USA
 ›  2010  24. WM in Barcelos, Portugal    (10+1 Medaillen für Österreich)
 ›  2011  14. EM in Hamina, Finnland    (11 Medaillen für Österreich)
 ›  2011  14. PC in Winchester, Virginia, USA
 ›  2011    8. Long Range in Bisley, Groß Britanien
 ›  2012  25. WM in Pforzheim, Deutschland    (13+2 Medaillen für Österreich)
 ›  2013  15. EM in Eisenstadt, Österreich    (19+4 Medaillen für Österreich)
 ›  2013  13. PC
 ›  2013    9. Long Range in Cape Town, Süd Afrika
 ›  2014  26. WM in Granada, Spanien    (6+2 Medaillen für Österreich)
 ›  2015  16. EM in Barcelos, Portugal    (12 Medaillen für Österreich)
 ›  2015  16. PC
 ›  2015  10. Long Range in Camp Butner, USA
 ›  2016  27. WM in Sarlospuszta, Ungarn    (8+5 Medaillen für Österreich)
 ›  2017  17. EM in Granada, Spanien    (11+4 Medaillen für Österreich)
 ›  2017  11. Long Range in Adelaide, Australien
 ›  2018  28. WM in Eisenstadt, Österreich    (?? Medaillen für Österreich)

Die Erfolgsbilanz der österreichischen Vorderladerschützen bei Welt- und Europameisterschaften, kann sich durchaus sehen lassen:

126 Einzelmedaillen in Allgem.-Klassen: davon 27 Gold, 48 Silber, 51 Bronze
(WM: 12 Gold, 22 Silber, 20 Bronze)
(EM:  15 Gold, 26 Silber, 31 Bronze)
+ 18 Medaillen in Jugend-Klassen: davon 7 Gold, 6 Silber, 5 Bronze

   95 Mannschaftsmedaillen: davon 17 Gold, 36 Silber, 42 Bronze
(WM: 10 Gold, 17 Silber, 17 Bronze)
(EM:    7 Gold, 19 Silber, 25 Bronze)

Insgesamt gibt es 63 VL-Schützen als Medaillengewinner - und davon kommen:
31 aus Oberösterreich
13 aus Niederösterreich 
  8 aus Tirol
  5 aus Burgenland
  3 aus Steiermark
  2 aus Vorarlberg
  1 aus Wien

Kurzwaffen: Einzel-Wettbewerbe

Nr. 5, COMINAZZO

Einzel O und R - Mannschaft Nr. 25 Wogdon (O u/o R) und Nr. 41 Egg (O)
A) Waffe: Freie, einschüssige Steinschloss-Pistole mit glattem Lauf und Laufdurchmesser von mindestens 11 mm (.433“)
B) Visierung: Zeitgenössische Visierung
C) Scheibe: MLAIC-C50-Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Stehend frei
E) Entfernung: 25 Meter
F) Geschoss: Nur Rundkugel


Nr. 6, KUCHENREUTER

Einzel O und R – Mannschaften Nr.18 Boutet (O) und Nr.33 Forsyth (R)
A) Waffe: Freie, einschüssige Perkussionspistole mit gezogenem Lauf, jedes Kaliber
B) Visierung: Zeitgenössische Visierung des 19. Jahrhunderts
C) Scheibe: MLAIC-C50-Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Stehend frei
E) Entfernung: 25 Meter
F) Geschoss: Nur Rundkugeln


Nr. 28, TANZUTSU

Einzel O und R – Mannschaft Nr.39 Kunitomo (O u/o R)
A) Waffe: Freie Luntenschloss-Pistole, japanischer Typ mit glattem Lauf, jedes Kaliber, sowie europäischer Typ mit großem Kaliber, wie bei den Originalen.
B) Visierung: Zeitgenössische Visierungen. Die Profile müssen der Originalform entsprechen.
C) Scheibe: MLAIC-C50-Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Stehend frei
E) Entfernung: 25 Meter
F) Geschoss: Nur Rundkugel


Nr. 7, COLT

Einzel O – Mannschaft Nr. 30 Adams (O)
A) Waffe: Freie Perkussions-Revolver, nur Originale
B) Visierung: Zeitgenössische Visierung, Höhe des Korns nicht eingeschränkt, jedoch muss das Profil der Originalform entsprechen.
C) Scheibe: MLAIC-C50-Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Stehend frei
E) Entfernung: 25 Meter
F) Geschoss: Rundkugel oder Flachkopfgeschoss


Nr. 12, MARIETTE

Einzel R – Mannschaft Nr. 13 Peterlongo (R)
A) Waffe: Freie Perkussions-Revolver, nur Reproduktionen
B) Visierung: Zeitgenössische Visierungen. Höhe des Korns nicht eingeschränkt, jedoch muss das Profil der Originalform entsprechen.
C) Scheibe: MLAIC-C50-Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Stehend frei
E) Entfernung: 25 Meter
F) Geschoss: Rundkugel oder Flachkopfgeschoss


Nr. 23, DONALD MALSON

Einzel O oder R
A) Waffe: Freie Perkussions-Revolver, Originale oder Repros; es müssen die gleichen sein, die der Schütze bei den Wettbewerben Mariette oder Colt verwendet hat.
B) Visierung: Zeitgenössische Visierungen. Die Höhe des Korns ist nicht eingeschränkt, jedoch muss das Profil der Originalform entsprechen.
C) Scheibe: MLAIC-C50-Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Stehend frei
E) Entfernung: 50 Meter
F) Geschoss: Rundkugel oder Flachkopfgeschoss


Nr. 38, REMINGTON

Dieser Wettbewerb wird nicht geschossen, sondern besteht aus den Ergebnissen der geschossenen Revolver-Wettbewerbe Colt oder Mariette (25 Meter) und Donald Malson (50 Meter). In beiden Elementen dieses Wettbewerbes muss dieselbe Waffe verwendet werden.


Nr. 13, PETERLONGO: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 12 Mariette (R)

Nr. 18, BOUTET: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 6 Kuchenreuter (O)

Nr. 25, WOGDON: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 5 Cominazzo (O u/o R)

Nr. 30, ADAMS: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 7 Colt (O)

Nr. 33, FORSYTH: Mannschaft aus 3 Schützen: No. 6 Kuchenreuter (R)

Nr. 39, KUNITOMO: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 28 Tanzutsu (O u/o R)

Nr. 41, EGG: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 5 Cominazzo (O)

Nr. 45, EL ALAMO: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 23 Donald Malson (O u/o R)

Langwaffen: Einzel-Wettbewerbe

Nr. 1, MIQUELET

Einzel O und R - Mannschaften: Nr.9 Gustav Adolph (O) und Nr.31 Halikko (R)
A) Waffe: Militärische Steinschlossmusketen mit glattem Lauf
B) Visierung: Originale Visierung, keine Kimme!
C) Scheibe: MLAIC-C200 Meter-Gewehrscheibe
D) Anschlag: Stehend frei
E) Entfernung: 50 Meter
F) Geschoss: Nur Rundkugel
G) Wischen: Nicht erlaubt
H) Trichter: Kurzer Trichter


Nr. 2, MAXIMILIAN

Einzel O und R - Mannschaften: Nr. 26 Wedgnock (O) und Nr. 29 Lucca (R)
A) Waffe: Freies Steinschlossgewehr jeden Kalibers
B) Visierung: Zeitgenössische Visierung nach Original-Vorlagen
C) Scheibe: MLAIC C50 Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Liegend
E) Entfernung: 100 Meter
F) Geschoss: Nur Rundkugel
G) Wischen: Erlaubt
H) Trichter: Erlaubt


Nr. 3, MINIE

Einzel O und R – Mannschaften: Nr. 10 Pauly (O) und Nr. 32 Magenta (R)
A) Waffe: Militärisches Perkussionsgewehr mit Kaliber über 13,5mm (.5315“)
B) Visierung: Visierungen nach Originalausführung
C) Scheibe: MLAIC C50 Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Liegend
E) Entfernung: 100 Meter
F) Geschoss: Originale Kugeltypen passend zu dieser Militärwaffe
G) Wischen: Nicht erlaubt
H) Trichter: Kurzer Trichter


Nr. 4, WHITWORTH

Einzel O und R - Mannschaft Nr 20 Rigby (O u/o R)
A) Waffe: Perkussions-Freigewehre (die nicht für Pkt. Nr. 3 Minie qualifiziert sind)
B) Visierung: Zeitgenössische Visierung nach Original-Vorlagen. Diopter-Visierungen (vorne und hinten) erlaubt, wenn mit dem Zeitraum übereinstimmend.
C) Scheibe: MLAIC-C50 Meter-Pistolenscheibe
D) Anschlag: Liegend
E) Entfernung: 100 Meter
F) Geschoss: Rundkugel oder jede andere Art Langgeschoss
G) Wischen: Erlaubt
H) Trichter: Erlaubt


Nr. 8, WALKYRIE

Damen Einzel O und R - Mannschaft Nr. 17 Amazons (O u/o R)
A) Waffe: Perkussions-Freigewehr oder militärisches Perkussions-Gewehr
B) Visierung: Entsprechend den Freigewehr oder den Militär-Gewehr-Regeln
C) Scheibe: MLAIC-C50 Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Liegend
E) Entfernung: 100 Meter
F) Geschoss: Rundkugel oder jede andere Art von Langgeschoss
G) Wischen: Erlaubt
H) Trichter: Erlaubt


Nr. 14, TANEGASHIMA

inzel O und R – Mannschaften Nr 19 Nagashino (O u/o R) und Mannschaft Nr. 27 Nobunaga (O)
A) Waffe: Wangenschaft-Luntenschloss-Muskete mit glattem Lauf jeden Kalibers in der Kategorie „Original“. Freie Luntenschloss-Muskete mit glattem Lauf jeden Kalibers in der Kategorie „Replika“.
B) Visierung: Zeitgenössische Visierung nach Original-Vorlagen.
C) Scheibe: MLAIC-C200-Meter Gewehrscheibe.
D) Anschlag: Stehend
E) Entfernung: 50 Meter
F) Geschoss: Nur Rundkugel
G) Wischen: Erlaubt
H) Trichter: Erlaubt


Nr. 15, VETTERLI

Einzel O und R - Mannschaft Nr 24 Pforzheim (O u/o R)
A) Waffe: Jede Luntenschloss- oder Steinschloss-Muskete sowie jedes Steinschloss- oder Perkussions-Gewehr
B) Visierung: Entsprechend den Vorschriften jeder einzelnen Kategorie
C) Scheibe: MLAIC-C50-Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Stehend
E) Entfernung: 50 Meter
F) Geschoss: Rundkugel oder jede Art von Langgeschossen
G) Wischen: Erlaubt
H) Trichter: Erlaubt


Nr. 16, HIZADAI

Einzel O und R - Mannschaften Nr. 43 Hibuta (O) und Nr. 44 Hinawa (R)
A) Waffe: Wangenschaft-Luntenschloss-Muskete mit glattem Lauf jeden Kalibers in der Kategorie „Original“. Freie Luntenschloss-Muskete mit glattem Lauf jeden Kalibers in der Kategorie „Replika“.
B) Visierung: Zeitgenössische Visierung nach Original-Vorlagen.
C) Scheibe: MLAIC- C200-Meter Gewehrscheibe.
D) Anschlag: Kniend.
E) Entfernung: 50 Meter.
F) Geschoss: Nur Rundkugeln
G) Wischen: Erlaubt
H) Trichter: Erlaubt


Nr. 36, PENNSYLVANIA

Einzel O und R – Mannschaft Nr.42 Kossuth (O u/o R)
A) Waffe: Freies Steinschloss-Gewehr, jedes Kaliber
B) Visierung: Zeitgenössische Visierung nach Original-Vorlagen
C) Scheibe: MLAIC-C50-Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Stehend
E) Entfernung: 50 Meter
F) Geschoss: Nur Rundkugel
G) Wischen: Erlaubt
H) Trichter: Erlaubt


Nr. 37, LAMARMORA

Einzel O und R – Mannschaft Nr. 40 Enfield (O u/o R)
A) Waffe: Militärisches Perkussions-Gewehr über 13.5 mm (.5315") Kaliber
B) Visierung: Visierungen in Originalausführung (kleinere Veränderungen sind erlaubt)
C) Scheibe: MLAIC-C50-Meter Pistolenscheibe
D) Anschlag: Stehend
E) Entfernung: 50 Meter.
F) Geschoss: Originale Geschossformen passend zu diesem Militärgewehr
G) Wischen: Nicht erlaubt
H) Trichter: Kurzer Trichter


Nr. 9,   GUSTAV ADOLPH: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 1 Miquelet-Regeln (O)

Nr. 10, PAULY: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 3 Minie-Regeln (O)

Nr. 11, VERSAILLES: Zusammensetzung der Mannschaften aus: Nr. 9 Gustav Adolph und Nr. 10 Pauly

Nr. 17, AMAZONS: Mannschaft aus 3 Schützinnen: Nr. 8 Walkyrie-Regeln (O u/o R)

Nr. 19, NAGASHINO: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 14 Tanegashima-Regeln (R)

Nr. 20, RIGBY: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 4 Whitworth-Regeln (O u/o R)

Nr. 24, PFORZHEIM: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 15 Vetterli-Regeln (O u/o R)

Nr. 26, WEDGNOCK: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 2 Maximilian-Regeln (O)

Nr. 27, NOBUNAGA: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 14 Tanegashima-Regeln (O)

Nr. 29, LUCCA: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 2 Maximilian-Regeln (R)

Nr. 31, HALIKKO: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 1 Miquelet-Regeln (R)

Nr. 32, MAGENTA: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 3 Minie-Regeln (R)

Nr. 40, ENFIELD: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 37 Lamarmora (O u/o R)

Nr. 42, KOSSUTH: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 36 Pennsylvania-Regeln (O u/o R)

Nr. 43, HIBUTA: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 16 Hizadai-Regeln (O)

Nr. 44, HINAWA: Mannschaft aus 3 Schützen: Nr. 16 Hizadai-Regeln (R)

Wurfscheiben: Einzel-Wettbewerbe

Nr. 21, MANTON

Freie Steinschloss-Flinte jeglichen Kalibers – O und R.
Insgesamt werden 50 Wurfscheiben in zwei separaten Durchgängen (einer am Morgen und einer am Nachmittag des gleichen Tages) von jeweils 25 Wurfscheiben über 5 Positionen innerhalb von 60 Minuten pro Durchgang geschossen. Wo es möglich ist, soll dies auf verschiedenen Schießständen geschehen.


Nr. 22, LORENZONI

Freie Perkussions-Flinte jeglichen Kalibers – O und R.
Insgesamt werden 50 Wurfscheiben in zwei separaten Durchgängen (einer am Morgen und einer am Nachmittag des gleichen Tages) von jeweils 25 Wurfscheiben über 5 Positionen innerhalb von 60 Minuten pro Durchgang geschossen. Wo es möglich ist, soll dies auf verschiedenen Schießständen geschehen.


Wurfscheiben: Mannschafts-Wettbewerbe

Nr. 34, HAWKER
Mannschaften von drei Schützen aus Nr. 21 Manton (O u/o R)

Nr. 35, BATESVILLE
Mannschaften von drei Schützen aus Nr. 22 Lorenzoni (O u/o R)


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Putz Korbinian

SV Oberwang
OÖ Meister 2018
Luftpistole - Jugend 1